Tennisverein im TuS Mayen e.V.

Was ist eine Medenspiel?

Die Medenspiele sind die Mannschafts-Saisonspiele im Tennis der Jugend und Erwachsenen in Deutschland.

Dabei treten verschiedene Vereinsmannschaften in einer Gruppe gegeneinander an.

Bei einem Medenspiel werden neun (6er-Mannschaft) oder sechs Spiele (4er-Mannschaft) ausgespielt. Die Spieler einer Mannschaft werden von 1 bis 6 bzw. von 1 bis 4 durchgezählt. Die Mannschaftsaufstellung ergibt sich aus der Leistungsklasse (LK) und steht vor Beginn einer Saison bereits fest.

Zu Beginn werden sechs bzw. vier Einzelspiele ausgespielt, in welchen immer die jeweils an gleicher Position stehenden Spieler gegeneinander antreten. Für ein gewonnnes Einzelspiel bekommt man 2 Punkte, sodass eine 4er Mannschaft nach den Einzeln maximal 8 Punkte erreichen kann, bei einer 6er Mannschaft sind die im Einzel maximal 12 Punkte zu erzielen.

Im Anschluss werden zwei bzw. drei Doppel gespielt, die ebenfalls durchnummeriert sind. Zu den Doppeln können Spieler ausgewechselt werden, weshalb ein Team bei einem Wettkampf bis zu 8 bzw. 12 Spieler einsetzen kann. Dabei muss die Summe des ersten Doppel gleich oder geringer sein, als die des Zweiten. Für ein gewonnes Doppelspiel erhält man 3 Punkte, sodass man im besten Fall als 4er Mannschaft 6 Punkte und als 6er Mannschaft 9 Punkte erhalten kann.

Am Ende werden die Punktzahlen der Einzel- und Doppelspiele addiert und der Sieger ermittelt.

Die Spiele im Sommer finden in der Regel in der Zeit von Mai bis Juli auf Außenplätzen statt. Eine Gruppe besteht dabei normalerweise aus sechs bis acht Teams, die gegeneinander (jeder gegen jeden) antreten. Es findet in der Regel nur jeweils ein Spiel zwischen zwei Mannschaften statt, es gibt also keine Hin- und Rückrunde.